Sportlights von funpool · Ratgeber

Für Sportcenter · 7. Oktober 2026 · 5 Minuten

Gym-TV, Werbebildschirm oder eigene Spots: Die Modelle im Vergleich

Bildschirme im Studio gibt es in drei Modellen. Ein ehrlicher Vergleich: Wer bestimmt die Inhalte, was musst du investieren, was bringt es dir?

Frau tippt im Studio auf einen großen Touch-Bildschirm mit Trainingsprogrammen, daneben Medizinbälle im Ständer

Wer Bildschirme ins Studio holen will, stößt schnell auf sehr unterschiedliche Angebote. Auf den ersten Blick sieht alles gleich aus: ein Bildschirm an der Wand, auf dem etwas läuft. Im Detail unterscheiden sich die Modelle stark. Vor allem bei einer Frage: Wem gehört die Aufmerksamkeit deiner Mitglieder?

Grob gibt es drei Modelle. Hier steht, was sie ausmacht, wo ihre Stärken liegen und worauf du achten solltest.

Modell 1: Fertiges Gym-TV-Programm

Ein Anbieter liefert ein laufendes Programm aus Unterhaltung, Sport-News, Musikvideos oder Fitness-Tipps. Dazwischen läuft Werbung, die der Anbieter selbst verkauft. Für das Studio ist das meist mit wenig eigenem Aufwand verbunden.

Das ist bequem. Es läuft etwas, und du musst dich um nichts kümmern. Der Haken: Du bestimmst wenig. Welche Werbung läuft, entscheidet der Anbieter. Das kann auch Werbung sein, die nicht zu deinem Studio passt. Eigene Angebote haben in solchen Programmen oft wenig oder gar keinen Platz. Und ob dein Studio an den Werbeeinnahmen beteiligt ist, hängt ganz vom Vertrag ab.

Manche Programme bieten an, eigene Inhalte einzuspielen. Frag nach, wie das konkret geht, wie oft und in welcher Form. Oft ist der Platz dafür klein, und du musst die Spots selbst liefern.

Modell 2: Eigene Digital Signage kaufen

Du kaufst Bildschirme, Abspielgeräte und eine Software und befüllst alles selbst. Damit hast du die volle Kontrolle. Es läuft genau das, was du willst.

Dafür trägst du die Anschaffung und den laufenden Aufwand. Jemand muss Inhalte gestalten, aktuell halten und die Technik im Blick behalten. Genau daran scheitert es oft: Am Anfang laufen schöne Spots, ein halbes Jahr später hängt dort immer noch die Sommeraktion.

Einnahmen bringt dieses Modell nur, wenn du selbst Werbeflächen an andere Unternehmen verkaufst. Das ist ein eigenes Geschäft mit eigenem Aufwand: Kunden finden, Verträge machen, Spots einplanen, Nachweise liefern.

Modell 3: Netz mit Beteiligung an den Werbeeinnahmen

Hier stellt ein Partner Bildschirme und Technik, gestaltet Spots für deine Angebote und vermarktet einen Teil der Sendezeit an Werbekunden aus der Region. Das Studio ist an diesen Einnahmen beteiligt.

Sportlights von funpool arbeitet so. Bildschirme und Abspieltechnik musst du nicht selbst anschaffen. funpool produziert die Spots für deine Angebote. Die Werbung kommt von Unternehmen aus der Region. Dazu kommt Cross-Marketing: Dein Angebot läuft auch in anderen Partner-Studios in der Nähe, direkte Konkurrenz ausgeschlossen.

Worauf du bei diesem Modell achten solltest: Wie viel Sendezeit bleibt für deine eigenen Angebote? Was passiert mit Werbung, die nicht zu deinem Studio passt? Wie schnell wird ein neuer Spot umgesetzt? Lass dir das vor dem Start erklären.

Die Kriterien im Überblick

  • Wer bestimmt die Inhalte? Beim Gym-TV vor allem der Anbieter. Bei eigener Technik du allein. Im Netz mit Beteiligung teilt ihr euch die Sendezeit nach festen Regeln.
  • Sind deine Angebote sichtbar? Beim Gym-TV oft kaum. Bei eigener Technik ja, solange du sie pflegst. Im Netz mit Beteiligung ja, die Spots werden für dich gestaltet.
  • Was musst du investieren? Beim Gym-TV meist wenig. Bei eigener Technik trägst du Anschaffung und laufende Kosten. Im Netz mit Beteiligung entfällt die Anschaffung.
  • Bringt es Einnahmen? Beim Gym-TV abhängig vom Vertrag. Bei eigener Technik nur, wenn du selbst Werbung verkaufst. Im Netz mit Beteiligung bekommst du einen Anteil an den Werbeeinnahmen.
  • Wie viel Aufwand hast du? Beim Gym-TV wenig. Bei eigener Technik viel, weil alles an dir hängt. Im Netz mit Beteiligung wenig, du lieferst Ideen und gibst Spots frei.
  • Reicht es über dein Studio hinaus? Gym-TV und eigene Technik bleiben im eigenen Haus. Ein Netz mit Cross-Marketing zeigt dein Angebot auch in anderen Sportstätten in der Nähe.

Was auf den Bildschirmen läuft, prägt dein Studio

Bildschirme verändern die Stimmung im Raum. Laute Musikvideos, grelle Werbung für Dinge ohne Bezug zum Sport und hektische Schnitte können stören. Gute Inhalte im Studio sind kurz, ruhig und haben mit dem Ort zu tun: Kurse, Aktionen, Angebote aus der Nachbarschaft.

Prüfe bei jedem Modell, ob du das steuern kannst. Deine Mitglieder sehen die Bildschirme jede Woche. Was dort läuft, verbinden sie mit dir.

Fragen, die du jedem Anbieter stellen solltest

Ein Gespräch mit einem Anbieter dauert nicht lange. Mit diesen Fragen merkst du schnell, welches Modell dahintersteht:

  • Wer gestaltet die Spots für meine Angebote, und wie oft können sie wechseln?
  • Wie viel Sendezeit gehört meinen Angeboten, wie viel der Werbung?
  • Welche Branchen werben bei mir, und kann ich bestimmte ausschließen?
  • Bin ich an den Werbeeinnahmen beteiligt, und wie wird das abgerechnet?
  • Welche Kosten entstehen für mich über die gesamte Laufzeit?
  • Wer kümmert sich, wenn ein Bildschirm ausfällt?
  • Läuft mein Angebot auch außerhalb meines Studios?

Welches Modell passt zu dir?

Wenn du nur Unterhaltung an der Wand willst und dir die Inhalte egal sind, reicht ein Gym-TV-Programm. Wenn du ein eigenes Marketing-Team hast und alles selbst steuern willst, ist eigene Technik eine Option. Wenn du deine Angebote zeigen willst, ohne selbst in Technik zu investieren und ohne den Aufwand allein zu tragen, passt ein Netz mit Beteiligung meist besser.

Egal, wie du dich entscheidest: Lies den Vertrag genau. Achte auf Laufzeit, Kündigung und Mitsprache bei der Werbung. Und frag nach, was am Ende der Laufzeit mit den Bildschirmen passiert.

Wenn du Sportlights kennenlernen willst: Gib auf der Startseite deine Postleitzahl ein. Du landest direkt im Kalender deiner Ansprechperson in der Region.

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